Aufstieg ins ÖHB-CUP-Viertelfinale

Aufstieg ins ÖHB-CUP-Viertelfinale

Unsere WHA-Damen durften nach 2 Wochen Meisterschaftspause endlich wieder ein Bewerbsspiel bestreiten. Am Samstag Abend ging es zum CUP-Achtelfinale nach Eggenburg. Nachdem man im letzten Jahr im CUP an Eggenburg gescheitert war hatten unsere Damen noch eine Rechnung mit den Waldviertlerinnen offen. Mental gestärkt durch die Siege in den letzten Meisterschaftsspielen betraten die Wiener Neustädterinnen hoch motiviert das Handballfeld in der Eggenburger Stadthalle. Das Heimteam erwies sich als der erwartet schwierig zu bespielende Gegner und so entwickelte sich ein lange Zeit sehr spannendes Spiel. Kaum hatten sich Lisa Heidinger & Co etwas vom Gegner abgesetzt konnten diese schnell wieder den Rückstand wettmachen. Zwar hatten unsere Damen immer leicht die Oberhand aber der entscheidende Vorsprung wollte sich einfach nicht einstellen. Die Damen aus Eggenburg wehrten sich vehement und nutzten zumeist auch den Vorteil dass wir insgesamt 17 Minuten, davon 1 Minute sogar in doppelter, Unterzahl am Feld standen. Die Heimmannschaft musste während der gesamten Spielzeit nur 2 Minuten ihre Spieleranzahl um 1 Spielerin reduzieren. Trotz dieses etwas unausgeglichen Verhältnis an Zeitstrafen ließ das Team von Wiener Neustadts Trainerteam Nicole Prokop und Maximillian Holly nicht nach. Der Kampfgeist machte sich schlussendlich auch bezahlt. In der letzten 15 Minuten gingen sie immer noch mit Vollgas nach vorne und stießen schlussendlich mit einem 35:29-Auswärtssieg ihre Gegnerinnen aus dem Bewerb.

Unsere Damen stehen damit im Viertelfinale des ÖHB-CUP. Weiterhin im Bewerb und damit mögliche Gegnerinnen im Viertelfinale sind die Teams von UHC Müllner Bau Stockerau (Vorjahressieger), Hypo NÖ (WHA Tabellenführer). MGA Fivers (WHA 3. Platz), SSV Dornbirn/Schoren (WHA 6. Platz), SG Perchtoldsdorf Devils/Vöslauer HC (WHA 9. Platz), ATV Trofaiach (WHA Tabellenletzter) und SC Kelag Ferlach/Feldkirchen (Bundesliga Frauen Tabellenführer).

Trainerin Nicole Prokop nach dem Spiel: „Ich hatte nie das Gefühl dass wir das Spiel verlieren könnten. Meiner Meinung nach waren wir immer überlegen. Die Mädels haben eine starke kämpferische Leistung gezeigt. Sobald wir ins Tempo kamen fanden wir auch im Angriff die Lücken. Manchmal sind wir leider noch in alte Schemen zurückgefallen und haben zu wenig Druck in Richtung Tor gemacht. Insgesamt war die Leistung aber nicht schlecht. Wir müssen aber noch hart weiterarbeiten um die individuelle Fehler und leichtfertigen Ballverluste zu vermeiden. Wenn uns das gelingt, werden wir richtig stark sein. Wir sind schon sehr gespannt wer uns bei der Auslosung des Viertelfinales am 18.12.2018 als nächster Gegner im CUP zugelost wird.

Spielprotokoll